Pressemitteilung DIE LINKE. Görlitz
Ortsverband Görlitz
10.03.2009 12:00
Oberbürgermeister von Görlitz gründet Bürgerplattform Zur Sache e.V.”
Zur heutigen Bekanntgabe der Gründung einer Bürgerplattform zur Unterstützung des parteilosen Oberbürgermeisters von Görlitz, Joachim Paulick, erklärt der Vorsitzende des Ortsverbandes Mirko Schultze
In den Regionalnachrichten des MDR Studios Bautzen konnten alle Hörer heute Morgen erfahren, dass der Oberbürgermeister eine neue Bürgerplattform Zur Sache e.V.” gegründet hat. Erstes und erklärtes Ziel dieser neuen Plattform ist, Mehrheiten für den Oberbürgermeister nach den Kommunalwahlen zu schaffen Die Feindbilder sind mit den Bürgern für Görlitz” und der LINKEN auch schon klar definiert.
Als LINKE in Görlitz freuen wir uns auf die inhaltliche Auseinandersetzung mit den hoffentlich bald erscheinenden Zielstellungen des Vereines. Die Taktik des Oberbürgermeisters, alle Projekte, welche nicht sein Wohlwollen finden, durch Formalien oder Untätigkeit zu behindern, kann, so hoffe ich, der Verein nicht als einzige Wahlaussage stehen lassen. Der Verein wird sich zu Projekten wie Kunstrasen, Stadion der Freundschaft, dem Helenenbad oder mehr Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung erklären müssen.
Spannend wird auch, welche Positionen der Verein zur weiteren Entwicklung von Görlitz als Kultur- und Tourismusstandort bezieht. Eine reine “ProStadthallenaussage” ohne langfristige Finanzierungsvorschläge greift da genauso zu kurz, wie ein Hoffen darauf das alles so bleibt wie es ist, wenn man nur nicht darüber redet. Langfristige Finanzierungssicherheit für ViaThea, Tippelmarkt, Christkindelmarkt und andere Höhepunkte im Görlitzer Kulturkalender, sind nur mit Konzepten und klaren Positionen zu erreichen.
Wir werden also sehen, ob es dem Verein gelingt, sich sachlich und zielorientiert in die Debatte um die Weiterentwicklung von Görlitz einzumischen, und ob seine Konzepte, seien es soziale, kulturelle oder wirtschaftliche Ansätze, sich an dem Ziel orientieren, Görlitz lebenswerter zu gestalten und die Probleme der Bürgerinnen und Bürger zu lösen.

April 27th, 2009 on 15:53
Ich bin zwar nicht der Verein den Sie so massiv angreifen,aber weil es solche Parteien und Vereine wie die Ihrige gibt, bin ich diesem Verein “zur Sache e.V. beigetreten.
Ich beobachte ca 20 Jahre das Demokratieverständnis solcher regierungswütigen Vereine und Parteien die mit den fast gleichen Wahlversprechen immer aufs Neue versuchen an die
gutbezahlten Posten (natürlich demokratisch) heranzukommen.
Da wird getreu den alten Traditionen mit lauteren und unlauteren Mitteln versucht einem Verein, der sich mit freien Bürgern der Stadt Görlitz gegründet hat,sich demokratisch mit den besten Absichten zur Wahl stellt, die Möglichkeit zu nehmen zum Wohle der Bürger tätig zu werden.Die Reaktion von Schwarz,Rot,Gelb und den Vereinen zeigt deutlich, dass eine große Angst vor tätiger und
vorgelebter Demokratie eingezogen ist. Bei diesen Aktionen darf man natürlich die SZ nicht vergessen, die bei jedem Kampf Stadträte- OB immer parteilich berichtet hat.Herr
Beutler mit seinen,in meinen Augen, peinlich parteilichen Kommentaren zeigt, wie eine demokratische Demontage eines OB`s erfolgen soll. Meine Vorschläge zur Sanierung des Helenenbades wurden entweder entstellt oder garnicht wiedergegeben. Das ist Zeitungskultur in höchster Qualität.
Von Feindbildern reden nur die ewig Gestrigen. Der Verein will nur dafür sorgen und das wird höchste Zeit, dass Görlitz wieder regiert werden kann und nicht mehr lächerlich gemacht wird. Ich persönlich werde mich dafür einsetzen, ob es Rot, Gelb, Schwarz, Links, Rechts oder Geradeaus passt oder nicht, mein Recht wahrzunehmen, meine Heimatstadt schuldenfrei zu machen.Solchen Institutionen, die noch nicht das nötige Demokratieverständnis haben wie die Genannten,ihnen dieses zu lehren und sogar gegebenenfalls zum Wohl unserer Bürger mit ihnen zusammanzuarbeiten.
Als schuldenfreier Kleinunternehmer dieser Stadt fühle ich mich durchaus in der Lage städtischen Schuldenmachern das kleine Einmaleins beizubringen.Jede Wohltat muß erarbeitet
werden!Wer Sachen verspricht, die nur einigen Wenigen nützen und hinterher durch Abgabenerhöhungen oder durch Spenden finanziert werden sollen, handelt fahrlässig!
Stadträte müssen bei Fehlentscheidungen zur Verantwortung gezogen werden genauso wie der kleine Einzelunternehmer der mit seinem Gesamtvermögen haftet.
Ich kann nur hoffen, dass viele Wähler die Erklärung des Herrn Schultze lesen und sein Feindbild- zur Sache!e.V.- richtig einordnen.
Mich würde schon interessieren wieviel Arbeitsplätze hat
dieser Herr und seine Partei geschaffen?
Hat er einen Betrieb gegründet in dem er alle seine Vorstellungen verwirklichen kann ohne letztendlich dem Steuerzahler in die Tasche zu greifen?
Welche Summe wurde für das Helenenbad und andere Einrichtungen gespendet?
Was, außer nichtrealisierbare Vorschläge die man aus der Zeitung kennt, hat diese Partei hervorgebracht?
Wo bleiben die Taten? Auf Diese warte nicht nur ich!
Das was Sie sich wünschen wünsche ich mir schon fast 20 Jahre, die Einlösung von Wahlversprechen aller im Stadtrat
vertretenen Institutionen.
Hören Sie auf mit Feindseligkeiten ala SED und nehmen Sie zur Kenntnis, dass noch ein Verein gewählt werden will!
Lassen Sie den Wähler entscheiden!
Gründen Sie oder Ihre Partei einen Betrieb, schaffen Sie
Arbeitsplätze und geben Sie den erwirtschafteten Gewinn
für alle Projekte aus, die Sie im Moment ohne Ihr Zutun fordern!In der Marktwirtschaft ist doch alles möglich! ODER?
April 30th, 2009 on 12:44
Werter Herr Serafinowicz,
ich will Ihnen zu Gute halten, dass dieser “Erguss” in großer Erregung entstanden ist. Anders wären allein die orthografischen Fehler kaum zu erklären. Noch weniger die logischen Brüche in Ihrem Pamphlet!
Ich kann nur wiederholen, was ich bereits an anderer Stelle deutlich gemacht habe: es ist demokratisches Recht, sich dem Forum der Bürger zu stellen. Aber, es gibt keine Rechtfertigung dafür, dieses Engagement auf Lügen zu bauen. Der Vorsitzende des Vereins ist zugleich Oberbürgermeister der Stadt und Stadtratskandidat der Liste. Er weiss, dass er dieses Mandat nicht annehmen wird und kandidiert trotzdem. Das ist unredlich. Es ist noch mehr, es ist unmoralisch. Kein guter Start!
April 30th, 2009 on 16:35
Sehr geehrter Herr oder Frau Behrens,
danke für die nette Behlehrung. Übrigens, Forum wird mit
F geschrieben. Ich halte Ihnen zu Gute, dass Sie diesen
Artikel in großer Erregung geschrieben haben.
Ich halte Ihnen auch nicht mangels sachlicher Argumente
Ihre Rechtschreibfehler vor.
Es wäre mir lieber Sie erklären mir das Wort Lüge,unredlich
und unmoralisch. Auf welche Wahlversprechen trifft dies
wohl zu? Versuchen Sie einfach Ihre Erregung zu unterdrücken
und alle Dinge vollkommen neutral zu betrachten (frei von
Rechtschreibfehlern)dann werden auch Sie erleuchtet werden.
Juni 5th, 2009 on 03:41
Der Zufall schenkte mir ein Gespräch mit einem Mitglied des Vereins “Zur Sache”, der mit OB Paulick an der Spitze zur nächsten Kommunalwahl antritt, über die Synagoge, die jüdische Gemeinde und Kultur in Görlitz. Dabei konnte ich in die Abgründe der Provinzposse blicken Jüdische Gottesdienste könnten auch in einer Garage stattfinden, so die Aussage des Politikers. Die Gemeinde müsse sich legitimieren, ein Verein zu sein und das jüdische Bekenntnis genüge nicht. Auch sprach er viel über Alex Jacobowitz, dem Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde Görlitz, musste in dem Gespräch aber einräumen, nie persönlich mit ihm gesprochen zu haben. Mir ist schleierhaft, wie er sich sein Urteil über ihn gebildet hat. Auch Mira Gelehrter stellte er in denkbar schlechtem Licht dar, als ich ihn darauf hinwies, dass sie Görlitz verlassen habe und somit keine Bedeutung mehr spiele, meinte er nur, dass sie ja wieder zurückkommen könnte. Seine Position war durchzogen von diesen Könnte und Sollte. Interessanterweise verlangte er die Namen der Gemeindemitglieder, behauptete aber gleichzeitig, der Minjan wäre nicht vollständig. Woher nimmt er diese Information? Und auch Kulturbürgermeister Michael Wieler wurde von ihm aufs Schärfste angegriffen: Seine Wohnsituation erinnere an Bayern, an Amigoverhalten, er würde die Kultur in Görlitz auf Waldorfniveau herunterschrauben. Und zur Bekräftigung seiner populistischen Äußerungen hatte er auch prompt eine Begründung parat: das ist etwas, wovon ich wirklich Ahnung habe. Schnell noch einen Seitenhieb auf Joseph Beuys, und schon eilte der unter der Finanzsituation der Kultur in Görlitz leidende, bognerbebrillte Ahnungsvolle weiter. Und noch immer klingt mir in den Ohren die Antwort auf die Frage, was denn so gegen einen Gottesdienst spreche: Dadurch könnte ein Recht seitens der Jüdischen Gemeinde etabliert werden. Seither frage mich ich, wo der Unterschied liegt zwischen entrechten und Rechte verwehren. Wenn ich die Antwort habe, werde ich sie sicherlich Herrn Hermann Rüth mitteilen.
Juni 10th, 2009 on 09:03
Herzlichen Glückwunsch den Linken zu Platz 3 bei den
Stadtratswahlen 2009 ganz knapp vor dem verruchten zur Sache
Verein. Bis auf Herrn Ahrens haben sich die Genossen
eigentlich (meiner Ansicht nach) fair verhalten. Wenn man den Wahlkampf der BfG,immer drauf auf OB/Frau Gellert, sieht und dazu die Handwerkskammer gemeinsam mit der IHK in der Zeitung(SZ), da staunt man man doch über die 13.7 % oder?
Da sich alle nur auf den Verein eingeschossen hatten (Angst?), zogen die PGs von der NPD ungehindert ins Rathaus ein. Welcher Erfolg ist wohl größer ??? Haben sich die
BfG und die NPD schon für die Schützenhilfe bedankt ?
Eine Frage möchte ich noch los werden:
Ist der zur Sache Verein wirklich für alle Parteien schlimmer als die NPD ?
Nach dem WahlKAMPF(!) könnte man das annehmen.
Für eine kurze Antwort wäre ich dankbar.
Juni 10th, 2009 on 10:09
Danke für die Glückwünsche
es mag statthaft sein auch nach der Wahl etwas polemisch zu bleiben und insoweit erspare ich mir auf eine vermeintliche Hilfestellung der BfG für die NPD näher einzugehen und bin davon überzeugt das weder die Kandidaten der BfG noch der Verein selbst in einem Zusammenhang mit der NPD gestellt werden können. Ähnliches gilt im Übrigen auch für den Verein Zur Sache den ich weder mit der NPD gleich setze noch ihn als schlimmer empfinde. Die NPD ist und bleibt für mich eine Partei außerhalb des demokratischen Spektrum und ich hoffe das am Sonnabend (13.06.) die Görlitzerinnen und Görlitzer auch dem geplanten NPD Aufmarsch verhindern. Ich hoffe diese Klarstellung ist ihnen deutlich genug.
Juni 10th, 2009 on 12:36
Ich verfolge diesen Schlagabtausch nun schon eine Weile. Als 1. möchte ich klarstellen, dass ich zwar von meinem Wahlrecht Gebrauch gemacht habe, aber keine der in diesem Artikel genannten Partei oder Vereinigung gewählt habe!
Es ist aber wirklich schon erstaunlich, dass der Verein “Zur Sache” auf Anhieb 13,7% erreicht hat! Und das, obwohl dessen Vorsitzender doch so “unredlich” bzw “unmoralisch” gehandelt hat, indem er sich zur Wahl aufstellen ließ. Er wußte nicht nur, daß er die Wahl nicht annehmen kann/wird – nein, er hat es sogar gesagt! Die Leute haben ihn aber trotzdem gewählt!
Weterhin ist für mich erstaunlich, welches Demokratieverständnis einige Zeitgenossen besitzen. Für mich hat das Ganze Kindergartencharakter! “Den mag ich nich, also spiel ich nicht mit ihm.” Nun hat aber mal der Wähler entschieden und es haben 2694 Görlitzer ihre Stimmen für Kandidaten der NPD abgegeben. Lassen Sie uns doch ALLE! Stadträte an ihren Taten messen, ohne sie von vorn herein auszugrenzen!
Über die Berichterstattung unserer Lokalzeitung möchte ich auch noch kurz etwas bemerken. Eine Zeitung sollte unabhängig berichten, damit sich der Leser eine Meinung bilden kann. In unserem Fall habe ich in der letzten Zeit den Eindruck gewonnen, daß sich der Leser gar keine mehr bilden muß, sondern die Meinung schon gemacht ist! Hat man kein Hintergrundwissen, könnte man denken unser OB und Frau Gellert sind die schlechtesten Menschen von der Welt. Fragt man dann mal nach, erhält man oft erstaunliche Antworten! Vertrauliche Gespräche sollten auch von Pressevertretern vertraulich behandelt werden! Ein wenig erinnert mich das Ganze an die Stimmungsmache gegen unseren ehemaligen OB M. Lechner. Das führte damals zur Abwahl. Rückblickend betrachtet war damals wohl kein Vorwurf gegen Herrn Lechner haltbar.
An Herrn Serafinowitz gerichtet möchte ich sagen, daß ich Ihren Artikel (ob mit oder ohne Rechtschreibfehler) verstanden habe! Sie haben ja schon einige Leserbriefe geschrieben, welche sehr aufmerksam gelesen habe! Machen Sie bitte weiter so!
Wer in meiner kleinen Anmerkung Rechtschreibfehler findet, kann sie getrost behalten! Kein Mensch ist fehlerfrei!
K. Weiß
Juni 10th, 2009 on 13:42
Danke für die leider nicht exakte Antwort.
Nochmal konkret : Warum war der Wahlkampf gegen den
zur Sache Verein , ich will sagen fast nur gegen Diesen,
ausgerichtet ?
Außer den Protestbildern in der SZ gegen die Polenplakate
der NPD gab es nur Protest gegen den OB/Frau Gellert bzw. den Verein.
Das erschien fast täglich in der Zeitung und Gegenargumente wurden in der SZ einfach nicht gedruckt.
Ich habe auch nicht geschrieben, dass Sie den Verein und
die NPD gleichsetzen, nein, die NPD wurde, indem sie von IHNEN lange Zeit ignoriert wurde, im Wahlkampf unterstützt.!
Feind Nr. 1 war zur Sache e. V.!
Ich möchte , um mich von Ihrer Ehrlichkeit zu überzeugen,
eine konkrete Antwort ! (wenn es sich machen lässt)
Juni 10th, 2009 on 14:17
Manchmal ist die Welt eben nicht so einfach aber wenn sie eine eine konkrete Antwort haben wollen dann werde ich versuchen es deutlich zu sagen die NPD ist inakzeptabel und wenn ich das Wort Feind benutzen würde dann wäre die NPD wie andere Nazis auch diejenige welche ich so titulieren würde.
Zur Sache e.V. und vor allem den Vereinsvorsitzenden und Spitzenkandidaten halte ich politisch für der Stadt Görlitz nicht zuträglich und ich bin davon überzeugt das er Görlitz auf ein bedeutungsloses Provinznest reduzieren will weil dies im Rahmen seiner intellektuellen Fähigkeiten gerade so noch zu bewältigen sein dürfte. Frau Gellert dürfte da ein anderes Kaliber sein sie ist Machtbewusst und zur Umsetzung ihres Machtbedürfnisses auch bereit über die sprichwörtlichen Leichen zu gehen. Da ich bis heute den Eindruck gewonnen habe das der Verein nur zur Absicherung der persönlichen Interessen von Frau Gellert und Herrn Paulick dient will ich auch deutlich sagen das es mir wichtig ist das der Verein möglichst nicht mit absoluter Mehrheit im Stadtrat vertreten ist. Ich bin allerdings auch bereit mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen und aus diesem Grund werde ich mit den gewählten Räten zusammenarbeiten.
Juni 11th, 2009 on 02:59
Ich gehe mal davon aus, das hinter “admin” Herr Schulze von der “Die Linke” steht. Was Sie da von sich geben ist ungeheuerlich, wenn nicht sogar beleidigend! Das zeigt wieder einmal, dass Sie fast 20 Jahre nach der Wende nichts gelernt haben! Das ist im Kleinen genau so wie in der Bundespolitik! Wenn Ihnen die sachlichen Argumente ausgehen, werden Sie beleidigend!
Besinnen Sie sich mal auf die Aussage von einer Ihrer Vorbilder! Freiheit ist immer auch die Freiheit der Andersdenkenden -Rosa Luxemburg-
K.Weiß
Juni 11th, 2009 on 03:02
Es muß natürlich Schultze heißen! Nur damit nicht wieder Rechtschreibfehler bemängelt werden!
Juni 11th, 2009 on 06:18
Diese Antwort leuchtet mir ein.Ich bin fast überzeugt, dass
es Ihre persönliche Meinung ist.
Aber man sollte seine persönliche Meinung wegschließen wenn
es um Politik geht.
Persönlich kann ich mir vorstellen, dass Frau Gellert nicht
allgemeine Zustimmung findet.Dabei die NPD aus den
Augen zu verlieren, ist eine schlimme Sache ! !
Trifft dieses, wie Sie so schön sagen Machtbewusstsein und
Durchsetzung der Machtbedürfnisse, nicht noch eher auf Dr Weidle und so manchen möchtegern OB zu ? Ich glaube ja.
Wie alle diese Personen es verstanden haben sogar die
” neutrale ” SZ und auch Sie für Ihren Zweck arbeiten
zu lassen, finde ich bemerkenswert.
Aber Sie haben ja Besserung gelobt indem Sie mir versicherten, mit allen Räten zusammenzuarbeiten.
Juni 11th, 2009 on 07:58
Werter Herr Weiß
Herr Serafinowicz hat mich um eine persönliche Aussage nachdrücklich gebeten und diese habe ich ihm mitgeteilt. Was ihren Hinweis auf Rosa Luxemburg abgeht seien sie sich sicher das ich dies wohl beachte. Ich habe immer gesagt das ich die Handlungsweise des Oberbürgermeisters sich quasi einen eigenen Wahlverein zu schaffen und mit dem eigenen Antritt vorzutäuschen das er wählbar ist für problematisch halte. Das sich daraus das Bild entwickelt der OB nutzt hier das Engagement von Menschen aus um eigene Ziele jenseits der Arbeit des Rates zu verfolgen können sie vielleicht verstehen. Was die nun gewählten Stadträte angeht bin ich nach wie vor überzeugt das eine Zusammenarbeit für Görlitz notwendig und geboten ist. Ich habe auch deutlich gesagt das ich bereit bin zusammenzuarbeiten. Der Knackpunkt ist hier also die Arbeitsweise des Oberbürgermeisters und von Frau Gellert nicht die Bereitschaft der Vereinsmitglieder zu kommunalpolitischen Engagement.
Siehe auch Artikel: (…Görlitz braucht zusammenarbeit…)
Juni 12th, 2009 on 11:35
Sich Mehrheiten zu suchen finde ich legitim! Herr Paulick hat in einem NSK Interview vor der Stadtratswahl Stellung zur seiner Kandidatur bezogen und die Wähler nicht im Unklaren gelassen. Aus Ihren Aussagen schließe ich aber, dass Sie nicht damit umgehen können, wenn jemand eine andere Auffassung vertritt und bin weiterhin der Meinung, dass Sie beleidigend geworden sind! Daher der Hinweis auf Rosa Luxenburg.
Nun bleibt es also abzuwarten, wie sich die Zusammenarbeit im Stadtrat entwickeln wird und ob (nicht nur Ihre Partei!) mit allen Stadträten zusammengearbeitet wird!
K.Weiß
Juni 14th, 2009 on 09:14
Hallo,
wenn man sich also gegen die Politik eines Einzelkämpfers wie Herrn Paulick ausspricht, fördert man damit automatisch die NPD? Für diesen geistreichen Einwurf kann man Sie, Herr Serafinowicz, nur beglückwünschen und hoffen, dass die Stadträte von “zur Sache!” nicht auf dem Niveau Kommunalpolitik betreiben wollen.
Vielleicht sollte man sich vorher etwas genauer in die Thematik einarbeiten, bevor händeringend nach Argumenten gesucht wird, um einen Standpunkt von nicht wenigen zu falsifizieren.
Nehmen wir beispielsweise die Behauptung von Herrn Paulick, dass der Gewerbesteuerhebesatz nicht gesenkt werden kann, da die Mittel für den Ankauf von Gewerbeflächen im VWH durch den Stadtrat gekürzt wurden. Angeblich hätte es schon diverse Anfragen von Großinvestoren gegeben, die sich schlicht für einen anderen Standort entschieden haben, da man keine passenden Grundstücke zur Verfügung hatte.
Versuchen Sie bitte einmal, die Aussage fundiert nachzuvollziehen. Sie werden als erste feststellen, dass Herr Paulick versucht, alle Fakten so intransparent wie möglich zu verwalten. Hätten Sie diese Aussage hinterfragt, dann wüßten Sie selbst, dass Herr Paulick die Aussage nicht mit Fakten hinterlegen kann.
Auch im Bezug auf den Berzdorfer See ist stets die Rede von einem Großinvestor, der eine luxuriöse Hafenanlage bauen soll. Dieser Investor wird in der jetzigen Zeit schwer zu finden sein. Allein aufgrund der wirtschaftlichen Lage. Haben Sie Herrn Paulick einmal nach einer Alternative gefragt, sollte der Großinvestor nicht kommen?
Im Bezug auf das Kaufhaus Hertie dieffamierte Herr Paulick die Ansicht von Herrn Schultze per Pressemitteilung. Haben sie sich mal gefragt, warum diese plötzlich von der Webseite goerlitz.de verschwunden ist, als klar war, dass Hertie schließen würde?
Haben Sie die Aussagen von Herrn Paulick im Bezug auf die Stadthalle geprüft und versucht diese nachzuvollziehen? Ist Ihnen nie der Gedanke dabei gekommen, dass Herr Paulick sich in wichtigen Fragen nicht durchsetzen kann? Verstehen Sie, warum ein OB Gespräche mit Investoren gegenüber dem Stadtrat verschweigt und zugleich gegenüber diesen behauptet, der Stadtrat habe sich gegen die Investoren ausgesprochen? Ich verstehe derartig schädigende politische Spielchen nicht.
Ist Ihnen eigentlich bewußt, wie Aufwendig das Verfahren gegen die Aufsichtsräte der Mülldeponie ist, wieviel Steuergelder dies schon verschlungen hat und welcher Sinn dahinter ruht, weiter Steuergelder in weitere sinnlose Maßnahmen zu investieren?
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum die EGZ ständig unsinnige Marketing Maßnahmen plant und Steuergelder verschwendet, anstatt diese in die wirtschaftliche Entwicklung einfliessen zu lassen (z.B. Fachkräfte Anwerbung für Görlitz)?
Die Auflistung könnte man noch seitenweise weiterführen.
Sehr geehrter Herr Serafinowicz, sehr geehrter Herr Weiß,
bevor sie immer wieder ihre Verschwörungstheorien gegen den armen, einzig gesetzestreuen, transparent arbeitenden und kompetenten Herrn Paulick weiter träumen, sollten sie sich zumindest fundiertes Wissen der Arbeit des OB´s in wirtschaftspolitischen Fragen aneignen.
Dann würden Sie auch verstehen, welche durchaus zu recht befürchteten Konsequenzen für diese Stadt von der Opposition dargelegt werden, sollte Herr Paulick nicht anfangen, mit dem Stadtrat zusammen zu arbeiten, anstatt ihn stets aus persönlichem Interesse zu blockieren.
Juni 15th, 2009 on 09:00
Hallo Herr Bekersch,
selten habe ich soviel Unsinn gelesen.
Um sich selbst zu antworten lesen Sie doch einfach meine
Fragen ohne Ihre rote (?) Brille durch, die Ihr Genosse, der Herr Schultze, im Begriff war mir zu beantworten.
Leider kam Herr Weiß mir mit seiner Meinung dazwischen und
Herr Schultze hat nur ihm geantwortet.
Mir wäre die Beantwortung meiner Fragen wegen Machtbedürfnisse und deren Durchsetzung sowie der indirekten Wahlunterstützung der NPD durch die SZ usw.
(siehe mein letzte Meinungsäußerung)durch Herrn Schultze
auch sehr wichtig gewesen.
Über die Investoren (Millionäre) habe ich schon geschrieben.
Lesen Sie sich Ihre Wahlplakate durch (Millionäre zur Kasse bitte)solchen wirtschaftspolitischen Unsinn hat nicht der OB verfasst.
Über Wirtschaftspolitik müssen Sie mit mir als schuldenfreier ! ! ! Unternehmer nicht reden, außer Sie
weisen gleiche Erfolge wie ich in der Marktwirtschaft auf.
Bitte teilen Sie mir diese (nachweislich) mit, denn mit dem
Mund sind alle so schlau…
Meine Beweise für meine Anschuldigungen wollte bisher kein
Mensch sehen, dafür setzte es massive unqualifizierte
Beschimpfungen in die Sie sich nahtlos einreihen.
Sie könnten neben Herrn Ahrens sitzen.
Große Töne spucken aber kein Nachweis in der Praxis!
Setzen Sie sich mit Genossen Ahrens an einen Tisch
und spielen Mensch ärgere dich nicht. Das ist für alle Seiten fruchtbarer.
In der Zwischenzeit kann ich mit Herrn Mirko Schultze vernünftig” unsere privaten Meinungen austauschen.
Schöne Grüße
Kurt Serafinowicz
Juni 15th, 2009 on 12:23
Sehr geehrter Herr Bekersch!
Danke für Ihre “Nachhilfestunde” in Sachen Görlitzer Kommunal- und Wirtschaftspolitik! Sie zählen da eine Reihe von Punkten auf, wo sich Ihrer Ansicht nach Herr Paulick falsch verhalten hat. Es liest sich so, als wäre er eine absolute Null, der nur seine persönlichen Interessen durchsetzen will. Jetzt frage ich mich aber, warum hat der Verein 80 oder mehr Mitglieder? Schaut man sich dann an, wer alles Mitglied im Verein ist, staune ich noch mehr! Viele Mitglieder kommen aus dem wirtschaftlichen Bereich. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Leute einem Verein beitreten, dessen Vorsitzender sich (Ihrer Meinung nach) zur Aufgabe gemacht hat, Investoren zu vergraulen und ein wirtschaftliches Weiterkommen der Stadt zu verhindern.
Was die unendliche Geschichte mit Schadensersatzforderungen gegen die ehemaligen Aufsichtsräte der SRG betrifft, wünschte ich mir natürlich auch eine andere Lösung!
Betrachtet man das (Fehl?)Urteil und das, was davor abgegangen ist, kann man nur mit dem Kopf schütteln! Aber leider gibt es dieses rechtskräftige Urteil. Die Stadträte, die damals den Verkauf mit aller Macht beschlossen haben und die Herren die kurz darauf Klage einreichten sollte man zur Kasse bitten!
Ich hoffe wirklich, dass es im neuen Stadtrat zu einer besseren Zusammenarbeit mit dem OB kommt, wobei sich sicher auch Herr Paulick wieder auf diesen zu bewegen muss!
Lassen Sie doch Ihre Partei mal außen vor und arbeiten sie nicht für diese sondern für Ihre Stadt!
K.Weiß
Juli 9th, 2009 on 08:24
Endlich ist Herr Ahrens wieder einmal in der SZ zu lesen.
Komischerweise werden nur einige Wenige in diesem
Zentralorgan veröffentlicht. Da meine Meinung in dieser
freien Zeitung nicht veröffentlicht wird, nehme ich die
Seite der freien Linken.
Pranger ist sein neues Schlagwort weil ein Bürger in seinem Leserbrief fordert Schwarzfahrer Wartehäuser und Stadtbusse putzen zu lassen. Meiner Meinung nach ist auch eine Kontrolle in einer mit Fahrgästen besetzten Bahn oder Bus für die Schwarzfahrer unzumutbar. Schon da könnte man von einem schandpfahlähnlichem Zustand sprechen. Ich schlage, um eine Blamage der Schwarzfahrer zu verhindern, eine transportable Kabine für Kontrolleur und Fahrgast vor.
Welch ein Frevel ! Nein, diese Zeitgenossen müssen belobigt
werden ! Schon die Veröffentlichung in der Zeitung gehört
sich nicht. Leute die nicht bezahlen wollen gehören nicht
an den Schandpfahl (Herr Ahrens) sondern bekommen den
“Goldenen Freifahrtschein” !? Gesponsert vom (Stadtrat) ???
Das könnten ja Wähler sein !
Ein Erziehungsvorschlag kam, wie erwartet, nicht von Herrn
Ahrens. Wie immer: meckern, meckern aber keinen Lösungsvorschlag. Dieser Mann unterzeichnet noch mit
Stadtrat, Die Linke. Gibt es noch so etwas wie ein
Schamgefühl ?
Was hat Herr Ahrens und die Linke sich dabei gedacht als
der OB und Frau Gellert öffentlich in der Sächsischen
Zeitung vorgeführt wurden ??? Wurden die Beiden nicht auch
von allen Ehrenamtsträgern an den Schandpfahl gestellt ???
Gilt die Würde des Menschen im Wahlkampf und in der Stadt-
politik nicht ???
Bitte Herr Ahrens, lassen Sie Ihre Beiträge in Ihrem Kopf
eingeschlossen, suchen Sie erst in Ruhe nach Lösungen und
gehen erst dann an die Öffentlichkeit.
Nun will der Ob auch noch Geld das uns gehört für irgendwelche Prüfungen nur anteilmäßig zahlen, gegen den Willen der Stadträte, die natürlich gern alles bezahlen wollen. Leider hat die SZ,keine Summen nennen können. Das heißt sie hat schon Summen genannt aber von 1000.00 bis ca 50000.00 . Die Hauptsache war aber, dass der OB wieder mal Streit gesucht hat und die Stadträte unser Geld rausschmeißen wollen. Gibt es ein Angebot und einen Auftrag ?
Übrigens, was macht das Helenenbad ?
Was macht die Stadthalle??
Wo bleibt das Geld und wo wird was weggenommen ?
Nach der Wahl redet kein Mensch mehr über die Wahlversprechen.
Juli 9th, 2009 on 13:29
Werter Herr Serafinowicz,
schön dass sie meine Beiträge so aufmerksam lesen. Schade nur, dass sie dem Inhalt ganz offenbar intellektuell nicht zu folgen vermögen! Oder auch nicht wollen, aber dies wäre dann auch nicht besser.
Es ist doch völlig unwidersprochen, dass die Beförderungserschleichung (nur umgangssprachlich und rassistisch “Schwarzfahren” genannt) in Deutschland ein Straftatbestand des Erschleichens von Leistungen nach § 265a StGB ist. Somit gehört die Beförderungserschleichung zu den Betrugsdelikten. Vom Charakter her ist sie also ein Vergehen.
Es seien in diesem Zusammenhang auch folgende Aspekte nicht ungenannt:
Aus kriminologischer Sicht ist die Beförderungserschleichung häufig ein Delikt der Jugendkriminalität. Die Verfahren landen je nach Region bereits beim zweiten oder dritten Verstoß vor den Jugendgerichten. In der Regel wird der erste Verstoß dann von der Staatsanwaltschaft eingestellt.
Die Beförderungserschleichung wird kriminologisch zur Bagatell- oder Massenkriminalität gezählt und ist zugleich ein Kontrolldelikt, das sich durch sehr hohe Aufklärungsquoten auszeichnet. Also !
Ein weitere Aspekt scheint mir dabei jedoch noch relevanter. Das Schwarzfahren als Protestform.
Im Rahmen von Protesten gegen Fahrpreiserhöhungen und für ein Grundrecht auf Mobilität wird und wurde Schwarzfahren oft als politische Protestform eingesetzt. Durch die Verweigerung des Beförderungsentgeltes sollen Forderungen nach sozialverträglichen Fahrpreisen oder gar einem Nulltarif, das heißt einem unentgeltlichen öffentlichen Nahverkehr, unterstrichen werden. Dazu wurde und wird teilweise sogar gemeinschaftliches Schwarzfahren organisiert und offen propagiert. Ein Beispiel hierfür ist die Kampagne Pinker Punkt der Organisation Berlin Umsonst, die zu öffentlich erkennbarem und gemeinschaftlichem Schwarzfahren aufruft und mit ihrem Namen die Roter-Punkt-Aktion zu Beginn der 1970er-Jahre zitiert. Siehe hierzu auch http://nulltarif.info/
Was ich kritisiert hatte, war im übrigen schlicht die Forderung von Herrn Scherrmann, die Akteure der Beförderungserschleichung öffentlich an den Pranger zu stellen.Ich hatte nicht generell gegen eine Bestrafung argumentiert. Auch wenn es dafür Argumente gäbe!
Aber ein Pranger (wie gefordert) entspricht schlicht weder unserem westeuropäisch-humanistischesn Weltbild, noch meinem persönlichen Werteverstädnis.
Das nun Herr S. dies empörent findet, war doch zu erwarten. Sein Denken und Empfinden ist so vorhersagbar wie eindimensional.
Im übrigen, nur um die Relationen einmal zu verdeutlichen und eine Diskussion zu wagen:
Im Jahr werden bundesweit ca. 250 Millionen Euro in Form von Fahrgeldmindereinnahmen minder eingenommen.
Zugegeben kein geringer Betrag.
Demgegenüber stehen aber auch ganz andere Vergehen. So sind die Mindereinnahmen aus Steuerflucht alleine im Rahmen der Ermittlungen gegen ex-Postchef Zumwinkel auf bis zu 4 Milliarden Euro geschätzt.
Dies sind natürlich zumeist vermeintlich geachtete Firmen und Manager, die unserem Gemeinwesen die notwendigen Finanzen in Form von Steuern vorenthalten.
Aber wie ist es doch so oft, die Kleinen hängt man (oder stellt sie an den Pranger) und die Großen lässt man laufen…
Mit freundlichem Gruß
Thorsten Ahrens
Juli 12th, 2009 on 10:18
Sehr geehrter Herr Ahrens,
bitte weisen Sie mich doch nicht auf meine intellektuellen
Mängel hin, die mir ausreichend bekannt sind. Schließlich
werde ich doch regelmäßig von Ihresgleichen daraufhingewiesen. Aber nur dann (das ist sehr oft), wenn
die Genossen keine Argumente mehr haben.
Ich staune nur, wie ich in meinem desolaten Zustand einen
Betrieb 20 Jahre mit Erfolg führen kann und Sie als Supermann wahrscheinlich in irgendeiner Ecke Bildung einsaugen um sie an mich und Meinesgleichen bei passender Gelegenheit weiterzureichen. Arbeiten Sie eigentlich ?
Danke Herr Ahrens.
Über das Wort ” Beförderungserschleicher ” habe nicht nur
ich gelacht. Der Höhepunkt war aber das rassistische Wort
” schwarz “, das viele Bürger als Namen tragen. Sind das
alles Rassisten ?? Wie schlecht oder nicht normal muss denn
Jemand sein, der nur so etwas denkt !
Ihre Statistikauszüge können Sie stecken lassen. Die kennt
doch jeder Zeitungleser.
Sagen Sie mir doch lieber, wenn Reinigungsarbeiten so
schandpfahlverdächtig sind, obwohl dabei keinem B–schleicher ein Schild umgehangen wird, warum opponieren Sie
denn nicht gegen die Kontrollen in vollbesetzten Bussen und Bahnen ? Das wäre für mich noch peinlicher erwischt zu werden oder ?
Machen Sie doch einfach nocheinmal, völlig gelöst, Ihre
Hausaufgaben. Erteilen Sie mir bitte keinen Protestunterricht, sondern lesen Sie doch einfach meine
Meinung und antworten Sie Punkt für Punkt.
Eventuell spenden Sie (1000.00 ) für das Helenenbad ?
Ich wäre auch dabei.
Ich grüße Sie
Kurt Serafinowicz
Juli 13th, 2009 on 17:12
Werter Herr Serafinowicz,
meine zuweilen etwas provokante Art mögen Sie mir nachsehen. Wie es in den Wald hineinruft, so schallt es wieder heraus… heisst es doch im Volksmund!
Im übrigen möchte ich gerne klarstellen, daß ich in keiner Weise jemals ihre Unternehmerische Leistung kritisiert habe. Und das werde ich auch jetzt nicht tun. Ganz im Gegenteil, respektiere ich jeden Menschen, der sich wie auch immer für ein Gemeinwesen engagiert.
Was mich allerdings zuweilen stört, ist die Art, wie Sie Andersdenkende mit unsachlichen Unterstellungen diskreditieren. Ich denke, davon sollten Sie lassen. Und zeigen Sie doch Größe andere Positionen zu zu lassen. Sie müssen diese ja nicht gleich übernehmen.
Darüber hinaus, halte ich die ständige Gleichsetzung von der Führung eines Betreibes mit der Führung einer Stadt auch an den haaren herbei gezogen. Ein Unternehmen hat wirtschaftlich zu arbeiten, also Leistungen anzub ieten, die der Markt nachfragt. Die öffentliche Hand (der Staat, die Kommune, wie auch immer…) hat alle Leistungen der öffentlichen Daseinsfürsorge zu erbringen. Da gibt es schon einen Unterschied. Streng nach Ihrer Maxime zu verfahren würde implizieren, entweder Spielplätze gar nicht erst zu bauen, oder – wenn doch – zumindest Gebühren für die Nutzung zu erheben. Dies erscheint wohl hoffentlich nicht nur mir absurd…
Diese Beispiele für eine unpassende Gleichsetzung von Unternehmens- und Gemeinwesensteuerung liessen sich beliebig fortführen.
Soweit zunächst einmal…
Was die Aufforderung zum Spenden angeht, sagte ich Ihnen bereits an anderer Stelle, daß ich weiterhin – wie bisher – meine Spenden tätigen werde.
Und ich werde das auch weiterhin nach meinen eigenen Vorstellungen tun. Und, anders als Sie mit Ihren Bankenspenden, werde ich dies nicht permanent publik machen. Die Spende soll den Spendenempfängern nutzen, nicht meiner persönlichen Außendarstellung. Einfach, weil es Freude macht, zu geben…
Juli 14th, 2009 on 15:29
Sehr geehrter Herr Ahrens,
ich bin platt von Ihnen einen so friedlich-netten Kommentar
zu lesen. Was wird Herr Weber dazu sagen ?
Aber Spaß bei Seite, ich habe nichts gegen eine andere
Meinung wenn Diese nicht einem Anderen aufgezwungen wird.
Aber die Stadt und einen Betrieb kann man schon vergleichen.
Das bedeutet, dass nur Schulden gemacht werden dürfen, wenn
sie, Stadt und Betrieb, Diese ohne Belastung der Arbeiter
oder Bürger pünktlich zurückzahlen können.
Das ist aber vor der Wahl nur von einem Verein so gehandhabt
worden. Alle anderen Vereine und Parteien, da müssen Sie
mir einfach Recht geben, haben Versprechen abgegeben, die
entweder nur mit Mehreinnahmen (Steuern usw.) oder mit
Verzicht auf andere Leistungen (Umverteilung)realisiert werden können.
Und da gibt es noch die Spenden !
Warum, frage ich Sie, sollen nicht Diejenigen, die am
meisten danach rufen, nicht mal tief in die eigene Tasche
greifen, zumal diese Vorsitzenden doch die eigentlichen
Nutznießer (sprich Wählerstimmen) dieser Aktionen sind.
Dass diese Herren dann alles so schnell vergessen wenn
alles gelaufen ist, stinkt mir an.
Gegen Ihre Art zu spenden ist ja nichts einzuwenden. Da
sollen aber die, ich sage mal, Spendenerbitter auch schön
im Hintergrund bleiben. Oder sehe ich das falsch ?
Nein gerade Diese Leute stehen ja als die tollen Macher
in der Zeitung und werden mit Ehrungen überschüttet.
Über uns anonymen Spender wird kein Mensch reden.
Ich grüße Sie.
Juli 21st, 2009 on 15:40
Hallo die Linken,
es ist ruhig auf dieser Seite geworden. Ist das Absicht ?
Mich hat die gestrige Stadtratsitzung oder besser gesagt
die Antipaulicksitzung (ich hatte es ja vorausgesehen)
einschließlich die Linken entäuscht. Gibt es außer die
seit 1990 andauernden Kämpfe gegen den jeweiligen OB
keine Partei oder Verein, die in der Lage ist diesem
unsinnigen Spiel (Absetzung des OB) ein Ende zu bereiten ?
Wie lukrativ ist denn dieser Posten, dass sich soviele darum
reißen und kein normaler Mensch gut genug dafür ist ?
Ist es nicht schade seine Zeit mit so einem Unsinn, wie
am Montag zu sehen war, zu vertrödeln ?
Aber es gibt ja Sitzungsgeld und soviel Ehre dazu.
Da wird soviel Mist geredet und erwachsene Menschen klopfen
begeistert auf die Tische nur weil endlich Einer den
gewählten OB angegriffen hat.(als ob sie vorher keine Zeitung gelesen hätten)
Aber Keiner legt eine konkrete Finanzierung und Realisierung ihrer Wahlversprechen auf den Tisch. Ach ja, da gab es doch die Spendenaufrufe.
Hat denn kein Ratsherr dabei gedacht, dass sie auch nur
von noch nicht einmal der Hälfte der Wahlberechtigten gewählt wurden und sie sich anmaßen (auch noch öffentlich)
über einen Mann herzuziehen der die Stadt vor unsinnigen
Geldausgaben bewahren will ?
Ich bin auf das Echo der Wähler gespannt oder sie geben sich mit erneuten Versprechungen zufrieden.
Ich jedenfalls staune über die SPD (auch eine Arbeiterpartei).
Trotz massivem Druck und Diffamierung des Zur Sache e. V: zeigte diese Partei , dass man sein
Wahlversprechen , zum Wohl der Stadt mit allen Parteien und Vereinen zusammenzuarbeiten, auch einlösen kann ! Hut ab !
Das ist glaubwürdig !
Leider kam von den Linken außer Beifall für dumme Reden …
nichts. Ich hoffe. dass sich das bald ändert. Eine Partei
hat es vorgemacht.
Letzte Frage : Wer wäre Ihrer Meinung nach der würdige
Nachfolger des Herrn Paulick, der sich ohne Gegenwehr
zum Spielball der Stadträte und der SZ machen lässt ???
Keine d… Sprüche sondern konkrete Antworten wünscht sich
Kurt Serafinowicz
Juli 24th, 2009 on 14:27
Sehr geehrte hochgebildete linke Stadträte,
leider schlagen Sie den fast gleichen Weg ein wie die Sächsische Zeitung. Sie lassen es auf Ihrer Seite zu, dass ich schreibe. Die SZ druckt nur das ihr Angenehme oder das ihrer herrschenden Klasse.
Aber was macht das schon, wenn kein Mensch antwortet oder
soll ich das als Bestätigung meiner Meinung werten ?
Was sagen Sie zu dieser unrühmlichen Stadtratsitzung und
zu den Ergebnissen (30 000. 00 für das Theater ? Ist
das nicht ein Theater ?) und dann die Beschuldigungen Ihres
Mitkämpfers, den Herrn Hannich, gegen den OB auch noch ein Schuß in den Ofen !
Da kann man schon den Glauben an alle an den Haaren
herbeigezogenen Argumente verlieren.
Setzt da eventuell das Schamgefühl ein.
Ein Eingeständnis gemachter Fehler und eine Entschuldigung
bei dem OB wäre wohl angebracht.
Einen generellen Kurswechsel im Umgang mit dem OB kann
ich nur leise anmahnen ob ich erhört oder wie üblich
nur beschimpft werde, werden die nächsten Tage zeigen. Ich bin gespannt. Ich glaube die SZ hätte die Meldung über die
Niederlage des Herrn Hannich gerne auf der letzten Seite,
bei den Nachbarn, gebracht.
Auf der 1. Seite des Lokalteils waren so wichtige Themen
für die Stadt geschrieben, dass für den unwichtigen Stadtrat
nur Seite 3 unten übrig blieb !(Donnerstag 23.07.)
Sieg der Puppenbühne gegen den Stadtrat. Hurra !
War oder ist das auch im Sinne der Linken fragt
Kurt Serafinowicz
z. Z. Alleinunterhalter auf dieser Seite ! ?